Alle Artikel mit dem Schlagwort: Meinung

Angelos Meinung

In unregelmässigen Abständen werde ich  meine Sicht zu aktuellen Themen veröffentlichen und in verschiedenen Foren verbreiten. Diese kann und soll durchaus polarisieren – ein weiteres Main-Stream-Medium wäre überflüssig, denn „Wenn zwei derselben Meinung sind, dann ist einer überflüssig“ (Zitat: Winston Churchill) Pensionskassen – Betriebspensionen so nicht: PensionskassenFlop durch Pensionskassen-Monopol Pensionskassen Flop durch Pensionskassen-Monopol so gehts: individuelle Vorsorge als Ergänzung zur gesetzlichen Pension individuelle Vorsorge als Ergänzung zur gesetzlichen Pension so nicht: Der Staat kassiert 57 % für Steuern und Abgaben Der Staat kassiert mehr als die Hälfte Ihrer Arbeitsleistung so gehts: Lohnnebenkosten streichen Lohnnebenkosten streichen    

PensionskassenFlop

Pensionskassen Flop durch Pensionskassen-Monopol

Erfolgsmodell Betriebspensionen: die Aussendungen der Pensionskassen und die traurige Realität Laut dem Obmann des Fachverbanden der Pensionskassen – Ex-ÖVP-Finanzsprecher Mag. Zakostelsky – erzielen die Pensionskassen eine langfristige Rendite von ca. 5 %. Über die Entwicklung der ausgezahlten Pensionen schweigt er. Kein Wunder, denn die Pensionen wurden bei vielen um die Hälfte gekürzt. Es stellt sich daher folgende Frage: wo sind die Gewinne der Pensionskassen geblieben ? bei den Betroffenen sind sie jedenfalls nicht angekommen ! Pensionsentwicklung 2002 bis 2017 Beispiel Franz Gruber, Rechenzinssatz 3,5 % (bis 2012 niedrigster Rechenzinssatz!)     Pensionszusage 2002: 100% Pension ab 2016: 60 % (kaufkraftbereinigt: 49 %)   Pensionskürzungen 2016 bei der betrieblichen Kollektivversicherung Zur Sicherheit der Betroffenen und als Alternative zu den Pensionskassen wurde im Zuge der Pensionskassen-Reform 2012 die betriebliche Kollektivversicherung eingeführt. Auf die hohen Abschläge bei der Umstellung erfolgte zum Jahresbeginn 2016 der nächste Schock: Pensionskürzung von mehr als 7 % bei der Wiener Städtischen So schaut also die von der SPÖVP-Regierung und den Seniorenvertretern Dr. Khol (ÖVP) und Charly Blecha (SPÖ) fixierte Pensionskassen-Reform in der Praxis …

Pensionsvorsorge-neu

individuelle Vorsorge als Ergänzung zur gesetzlichen Pension

Entwicklung Betriebspension Beispiel Franz Gruber, Rechenzinssatz 3,5 %, 2002 bis 2017 Pensionszusage 2002: 100% Pension ab 2016: 60 % (kaufkraftbereinigt: 49 %) bei höheren Rechenzinsen verbleibt kaufkraftbereinigt nur ein Drittel der zugesagten Pension! Mehr dazu auf PensionskassenFlop. Pensionsvorsorge – neu Ausrichtung an den Bedürfnissen der betroffenen Menschen und nicht an der Gewinnmaximierung des Finanzsektors einheitliche Pensionsvorsorge statt vieler Baustellen gesetzliche Pensionsvorsorge Pensionskassen (2. Säule) Abfertigung-neu etc. volle Transaprenz durch einheitliche Rahmenbedingungen kein Weiterführen von Fehlentwicklungen wie z.B. des bestehenden Pensionskassen-System Kostenneutralität für den Staat ist anzustreben funktionierendes Umlageverfahren für einen gesicherten Lebensabend Das bestehende Pensionssystem ist in folgenden Punkten zu reformieren: gleiche Leistung für gleiche Beiträge durch eine wirkliche Vereinheitlichung der Pensionssysteme. Die Reformen unter schwarz-blau waren bestenfalls ein zarter Beginn die Ausgleichzulagen sind im Rahmen der Mindestsicherung aus dem Sozialtopf zu bezahlen Senkung der Verwaltungskosten durch Zusammenlegen der Pensionsversicherungsanstalten Pensionsberechnung nach den Grundsätzen der Finanzmathematik (Pensionsautomatik) Garantie des Staates für die geleisteten Einzahlungen inclusive Wertanpassung zur Abgeltung der  Kaufkraftverluste jederzeitige Info über die zu erwartende Pension (mit dem Pensionskonto weitgehend verwirklicht) flexible Einzahlungsmodalitäten Basis: gesetzlicher Pensionsbeitrag …

Der Staat kassiert mehr als die Hälfte Ihrer Arbeitsleistung

Ana was hacklt is allweu der Blede Die bei der Steuerreform 2016 geplanten Verbesserungen sind bestenfalls eine Tarifkorrektur der Steuerprogression bei der Lohn- und Einkommenssteuer. Eine echte Reform zur Entlastung des Faktors Arbeit kann nur durch eine grundlegende Steuerreform erreicht werden. Dazu ist unsere Regierungskoalition aber weder willens noch fähig! Vergleich der Belastung durch Steuern und Abgaben Die Beispiele zeigen die tatsächliche Belastung der arbeitenden Bevölkerung durch Steuern und Abgaben derzeit und nach der Reform 2016. Der Vergleich mit der Besteuerung von Kapitalerträgen zeigt, dass sich Arbeit in diesem Land nicht lohnt. Details zur Berechnung im Anhang am Ende des Artikels. vor Reform   nach Reform 2016    Gründe für die hohe Belastung des Faktors Arbeit Kommunalsteuern und Familienlasten-Ausgleich-Fonds werden ausschliesslich durch lohnabhängige Abgaben finanziert! Das war nach dem Krieg noch gerechtfertigt, weil die Wertschöpfung ausschliesslich durch Arbeit erfolgte. Jetzt ist die Besteuerung volkswirtschaftlich kontraproduktiv, weil die Arbeit dadurch zu teuer ist und so den Pfusch fördert. Die ausschliessliche Finanzierung der familienbezogenen Leistungen durch die Arbeitnehmer ist eine Querfinanzierung der Selbständigen und Bauern. Sie nehmen …

Lohnnebenkosten streichen

Radikale Entlastung des Faktors Arbeit bei gleichzeitiger Erhöhung der Nettobezüge Auch nach der Steuerreform 2016 sind Arbeitnehmer und Arbeitgeber lohnintensiver Unternehmen die Melkkuh der Nation. Siehe dazu Der Staat kassiert mehr als die Hälfte Ihrer Arbeitsleistung Alle bisherigen Regierungen sind an einer wirklichen Entlastung des Faktors Arbeit kläglich gescheitert. Mit längst überfälligen Maßnhmen sinken die Arbeitskosten bei gleichzeitiger Steigerung der Nettobezüge.  So gehts: Finanzierung der Kommunalsteuern durch Wertschöpfungsabgaben Derzeit werden die Kommunen einseitig von beschäftigungsintensiven Unternehmen finanziert. Durch eine aufkommensneutrale andere Besteuerung  (Energie, Wertschöpfungsabgabe etc.) werden diese Betriebe entlastet und kapitalintensive Betriebe belastet. Finanzierung des Familienleistungen aus dem allgemeinen Steuertopf Familienleistungen kommen schon lange nicht mehr nur den ASVG-Versicherten zugute. Sie gehören daher aus dem allgemeinen Steuertopf finanziert und nicht wie derzeit einseitig durch Steuern auf Arbeitseinkommen. Die Finanzierung sollte weitestgehend ausgabenseitig (Verwaltung, Förderungen etc.) passieren. Wenn das nicht reicht, sind andere Steuerquellen anzuzapfen (z.B. Erbschafts- Schenkungs-Steuer, Energie-Steuer). Einheitliche Sozialversicherungsbeiträge Durch die Trennung in Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge wird verschleiert, dass unselbständig Erwerbstätige höhere Sozialabgaben zahlen als Selbständige und Bauern. Ein genauer Vergleich ist durch die …