Autor: Angelo

Schwarz – grün: wer gewinnt, wer verliert ?

Österreich hat seit 20 Jahren ÖVP-Finanzminister (auch KHG ist dazu zu zählen). Das Ergebnis in der Einkommensentwicklung: während Beamte sich über hohe Einkommenszuwächse freuen können, stagniert das Einkommen der unselbständigen  Erwerbstätigen und der neuen Selbständigen. Kein Wunder, denn die ÖVP bedient natürlich primär ihre Lobby – Banken, Bauern und Beamte. Wir wollen die Entwicklung unter der neuen schwarz-grünen Regierung genau verfolgen  und kommentieren. was ist eigentlich mit der Föderalismusreform aus dem Wahlprogramm 2017 geworden ??? – 5. Jänner 2020 Sie ist so wie der Minister Moser sang- und klanglos verschwunden. Da hat die alte ÖVP mit der Beamtengewerkschaft und den Bundesländern etwas dagegen gehabt – der türkise Lack ist ab und wird jetzt durch einen grünen Tarnanstrich ersetzt ! Den Pensionisten muss mehr zum Leben bleiben –   Interview Kronenzeitung – 5. Jänner 2020 Auszug aus dem Interview: „wir als Volkspartei stehen dafür, wofür wir gewählt wurden. Für die Steuersenkung, für arbeitende Menschen und auch alle, die ihr Leben lang gearbeitet haben und heute in Pension sind. Denen muss mehr zum Leben bleiben“ Da kann …

wohin 2020

Newsletter Jänner 2020

Ein Gutes Neues Jahrzehnt Was das neue Jahrzehnt bringen wird, weiß keiner. Sicher ist jedoch, dass man auf wohininundumwien.at  die besten  Anregungen für die Freizeit in und um Wien bekommt. Einen kurzen Überblick dazu gibt es auf unserem Video-Clip. 2019 – Top 10 als Anregung für 2020 Schneeschuhtour von St. Ägyd auf die Paulmauer – Schnee gab es in Hülle und Fülle Metropolen der Ostsee – Rostock/Warnemünde – Tallinn – St. Petersburg – Helsinki – Stockholm. Pielachtaler Mariazellerweg ab Loich –   2-Tagestour vom Bahnhof Loich über Annaberg (Übernachtung) nach Mariazell Von Nassswald über das Habsburghaus und die Heukuppe zur Bergstation der Rax-Seilbahn – 25 km, 2.000 Höhenmeter, Gehzeit 10 Stunden Wien von oben – Vollmondabend am Nußberg Wanderwoche im Kärntner Lavanttal –  Wanderungen auf die Saualpe, oberhalb von St. Paul, auf die Petzen und auf die Koralpe. Ausflüge zum Wörthersee und ins Jauntal. 3 Tage im Gut Pößnitzberg in der Südsteiermark –   Spaziergänge, Restaurant Kreuzwirt, Spa mit Weinbergblick, Tageswanderung durch die südsteirischen Weinberge museum gugging – als Ausstellungshaus für die Gugginger Künstler*innen und die Kunstrichtung …

Electronic Banking & persönliche Kundenbetreuung

Bankgeschäfte rund um die Uhr Die neue Debitkarte macht vieles möglich Weltweit bezahlen und Bargeld beheben: überall, wo man das Mastercard-Zeichen sieht Bequem im Internet einkaufen: Einfach mit der 16-stelligen Kartennummer, dem Gültigkeitsdatum, sowie der 3-stelligen Prüfzahl auf der Karten-Rückseite Vorautorisierung: Hotels und Mietwagen telefonisch oder online mit der Debit Mastercard reservieren und später bargeldlos bezahlen Die Sparkassen-Filiale In rund 1.500 Selbstbedienungs-Foyers der Erste Bank und der Sparkassen kann man seine Bankgeschäfte selbstständig und  kostensparend in ganz Österreich abwickeln. Erste Bank und Sparkassen – jederzeit erreichbar George – das Online-Banking Mit George ist es möglich, alle bargeldlosen Bankgeschäfte (Überweisungen, Wertpapier-Käufe/Verkäufe, Daueraufträge, Karten …) vom Smartphone, vom Tablet oder vom PC abzuwickeln. Schon beim Einstieg bekommt man einen Überblick über seine Konten, Karten und Wertpapiere.  Mit dem George Archiv findet man alle Kontoumsätze der letzten Jahre – mit dem Plug-in sogar bis zu 7 Jahre in der Vergangenheit. George Kennenlernen – alle Funktionen … Persönliche Kundenbetreuung In jeder Beziehung zählen die Menschen. Daher hat Sparkassenkunde seinen persönlichen Betreuer. Er ist die Anlaufstelle für alle Fragen, Probleme und Terminvereinbarungen. 

2001: EURO-Bargeldumstellung

Das neue Jahrtausend warf seine Schatten voraus. 1997 wurde die GiroCredit im Zuge der Neuordnung des Sparkassensektor von der Erste Bank übernommen, 1999 wurde der Euro als Buchwährung eingeführt und der bevorstehende Jahrtausendwechsel brachte die Entwicklungsbereiche in Schwitzen. Als Abteilungsleiter Anwendungsplanung erstellte ich die Machbarkeitsstudien für die Euro-Umstellung und den Weg ins Jahr 2000. Für den Jahrtausendwechsel schlug ich eine komplett neue Abnahmeumgebung vor, um die gesamte Umstellung vorweg zu verifizieren. Nach den Erfahrungen aus dem JUVAVUM wurde von der Geschäftsführung eine streng formale Projektabwicklung mit dem  Gesamt-Projektleiter DIng. Christian Nowak und dem Datum-2000-Projektleiter DIng. Christoph Wawerda beschlossen. Mit dieser Projektkonstruktion und einer Zeitreise-Umgebung  zur Simulation und Verifizierung der Umstellungsschritte konnten sowohl die Einführung des Euro als Buchgeld, als auch die Datumsumstellung problemlos bewältigt werden. Für die Euro-Bargeld-Einführung war dann wieder ich als Projektleiter an der Reihe.  Die Rahmenbedingungen hatten sich durch den neuen Eigentümer Erste Bank massiv geändert. Das Projekt wurde gemeinsam mit der Organisation der Erste Bank abgewickelt und musste auch noch im Erste Bank – System EAS umgesetzt werden. Betroffen waren 15.000 …

1996: Netbanking – die Sparkasse kommt zum Kunden

Geld überweisen oder Wertpapiere kaufen war auch innerhalb des Kreditsektors nicht gerade einfach. Die ausgefüllten Überweisungen warf man in den Postausgang. Die weniger privilgierten Normalos mussten die Überweisungen zur Bank bringen. Das Wertpapiergeschäft war überhaupt nur zu den Öffnungszeiten in der Bank möglich.    Für Firmenkunden wurde bereits Anfang der 90-er Jahre ein Telebanking-System (am Anfang noch mit Bildschirmtext) entwickelt.  So konnten Überweisungen maschinell erfasst und an die Sparkasse weitergeleitet werden. Den Durchbruch brachte dann der Siegeszug des Internet. Mit dem 1996 installierten Netbanking-System war es möglich Kontostände und Umsätze abzufragen Überweisungen durchzuführen Daueraufträge anzulegen Karten zu bestellen und zu sperren Wertpapiere zu kaufen und zu verkaufen Die Transaktionszahlen stiegen explosionsartig mit der Verbreitung des Internet durch  Smartphones und Tablets. Mit Upgrades und vor allem mit der Neuentwicklung George waren Erste Bank und Sparkassen den Mitbewerbern immer einen Schritt voraus. 

1995: JUVAVUM – die Salzburger Sparkassen kommen zur SPARDAT

1993 fiel die Grundsatzentscheidung zur Umstellung der Salzburger Sparkassen auf das SPARDAT-System. Neben der Salzburger Sparkasse kamen damit 2 Institute der Erste Bank (Radstadt und Tamsweg) und die kleine Sparkasse Mittersill in die Buchungsgemeinschaft. Die Salzburger Sparkasse hatte ein kompaktes Realtime-System mit PC´s am Arbeitsplatz für die computerunterstützte Sachbearbeitung (CuS). Unter dem Gesamtprojektleiter Walter Domandl wurde als Erstes das Rechenzentrum und der Entwicklungsbereich in die SPARDAT übernommen. In der SPARDAT waren gerade die Arbeitsplatz-Systeme KGI (Kundengeschäfts-Informationssysstem) und Kredit, sowie das Giro-System GERDA (Giroerneuerung Datenbank) in Entwicklung. Nach dem Systemabgleich wurde beschlossen die neuen Systeme für die Salzburger Sparkassen einzusetzen und die Arbeitsplatz-Anwendung CuS auf das SPARDAT-System zu portieren. Der ehrgeizige Terminplan sah eine Umstellung im Jahr 1995 vor. Bis zu diesem Zeitpunkt sollten alle neuen Programme erfolgreich eingesetzt sein. Daneben waren jede Menge von Detailänderungen (Valuten, Darlehen …)  notwendig.  Die Realisierung erfolgte in Wien und mit der bisherigen Mannschaft in Salzburg (Projekt CuS und Umstellungsprogramme). Die große Herausforderung gegenüber bisherigen Umstellungen war der Einsatz eines  komplett neuen Arbeitsplatz-Systems. Als Projektleiter für die Umstellung der Anwendungen …

1993: GERDA – ÖCI-Umstellung und Anbindung der Girokonten an die Kundendatenbank

1992 fusionierte die Girozentrale mit dem ÖCI (Österreichisches Creditinstitut).  Damit wurde aus der Zahlungsverkehrs- und Wholesalebank ohne Filialnetz eine Retailbank mit Filialen  in ganz Österreich. Mit dem Projekt GERDA (Giroerneuerung Datenbank) wurde der erste Schritt für die stufenweise Umstellung des in die Jahre gekommenen Giro-Buchungssystems auf ein Realtime-System gesetzt. Als Abteilungsleiter Erneuerung Grundgeschäte steuerte ich diesen Prozess. Das Realisierung und die ÖCI-Umstellung erfolgte dann in einem Projektteam unter der Leitung von  Heinz Schächle.

1989: PC-Arbeitsplätze für alle Sparkassen-Mitarbeiter

Als Nachfolger für das Kassen-Terminal PTS-6000 und die Zwischenlösung BARBARA (Bildschirmarbeitsplatz) wurde ein Unversalarbeitsplatz für alle Sparkassen-Mitarbeiter gesucht. Im letzten Moment fiel im Projekt CATS (Projektleiter Walter Domandl) die Entscheidung für Standard-PC´s  mit dem Betriebssystem Windows und  den Office-Produkten von Microsoft. Was heute selbstverständlich ist, war damals eine Sensation. Zum ersten Mal im Kreditsektor wurden statt speziellen Banken-Terminals Industrie-PC´s eingesetzt. Damit war die Bindung an einen einzigen Hersteller Geschichte. Als erstes wurden die bestehenden CAROLINE Anwendungen und die 3270-Emulation für die Wertpapierabwicklung umgestellt und die Office-Produkte Word, Tabellenkalkulation, Mail und Kalender in den Sparkassen eingeführt. Mit dem PC-System war es erstmals möglich, komplexere Abläufe und die Sachbearbeitung zu automatisieren. Dafür war es notwendig, vom kontenorientierten Buchungssystem auf eine kundenorientierte Abwicklung umzusteigen. Die Voraussetzungen dazu schufen die Entwicklung einer Kundendatenbank (Projektleiter Karl-Michael Udel) und die Einführung der kundenorientierten Abwicklung bei den Sparkassen (Projektleiter Gerhard Fiala). Nach Machbarkeitstudien wurden die Projekte Kredit (Projektleiter Reinhold Immler) und KGI (Kunden/Geschäfts-Informationssystem) mit dem Projektleiter Harald Koczi aufgesetzt.  Als Abteilungsleiter Anwendungsplanung war ich für die Steuerung der Arbeitsplatz-Entwicklung zuständig. Die Weichenstellungen …

1988: Spar-Realtime

Die Probleme beim Einsatz für dieKärntner Sparkasse führten zu einer Neuausrichtung der Entwicklung. Man setzte auf  strikte Projektorganisation, den Einsatz des Datenbank-Systems ADABAS und damit verbunden auf ein Realtime-System. Nach 10 Jahren Gesamtverantwortung für das Buchungssystem konnte ich mich mit meinem Projektteam (Alfred Bazalka, DIng Jirina Rada, Thomas Schlager, Toni Widmayer, Hans Sagmüller und Sonja Kainz)  der Neuentwicklung des Sparverkehrs widmen. Dabei gingen wir nach dem Lehrbuch  für eine erfolgreiche Projektabwicklung vor. Wir erarbeiteten im ersten Jahr in einem Kompetenzzentrum gemeinsam mit eingebundenen Sparkassen die detaillierte Aufgabenstellung. Danach ging es an die Umsetzung. Die einzelnen Spar-Produkte wurden je Sparkasse in einer Produkt-Datenbank abgebildet  (individuelle Produktgestaltung) und die einzelnen Transaktionen in einer Transaktions-Datenbank (Rohdatenspeicherung) gespeichert. Die Auswertungen wurden in einer Datenbank gespeichert und konnten so am Bildschirm bearbeitet werden (Listbearbeitung über Bildschirm). Die Umsetzung erfolgte in den Programmiersprachen NATURAL und COBOL. Eng wurde es wieder einmal beim Einsatz. Der breite Einsatz des Datenbanksystems führte zu einer Umstellung des Betriebssystems auf MVS und zur Konzentration auf ein zentrales Rechenzentrum in Wien. Für den Pilotbetrieb mit der Sparkasse …