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Zeitzeugen 60-er: Dipl. Vw. Helfried Plenk

Salzburger Sparkasse

Die Salzburger Sparkasse begann 1959 mit einer „Tabelliermaschinenausstattung“ – das war immerhin schon EDV auf Lochkartenbasis. Die ersten Privatkonten (Lohn- und Gehaltskonten) kamen auf und das manuelle Buchungssystem der Salzburger Sparkasse drohte zusammenzubrechen . Bei 3.500 neuen Konten „auf einmal“ reichten die 24 Stunden des Tages nicht mehr aus, um über die Runden zu kommen und die Verlängerung des Tages auf 25 oder 26 Stunden scheiterte. So wurde aus der 1. EDV-Umstellung gleich eine hektische Aktion. Es galt, so rasch wie nur irgendwie möglich, das tägliche Buchungsgeschäft in die „EDV-Technik“ zu übernehmen. Die Übung gelang, Dauer- und Einziehungsaufträge folgten auf dem Fuß. Damals lernte ich kennen, was wirklich „Überstunden“ sind.

Nach wenigen Jahren war klar – das ist nicht die richtige Technologie. 1964/65 wurde nochmals ein „modernes“ Lochkartensystem angeschafft – diesen Umweg hätten wir uns sparen können! Bereits 1967 war uns klar, dass der Weg in Richtung ähnlicher Systeme wie „Erste Österreichische“ und „Z“ lief. Gleich mit dem für damalige Verhältnisse „steilen“ Ansatz, ein real-time-Buchungssystem anzustreben wurde „elektronische EDV-Anlage“ mit Magnetbändern und Platten in Betrieb genommen.